Was noch offen bleibt
Ministerpräsident Giuseppe Conte hat am Samstag kurz vor Mitternacht den Stop der Produktionsaktivitäten in allen nicht lebensnotwendigen Betrieben angeordnet.
Giuseppe Conte sagte: „Es sind weitere Maßnahmen notwendig.“
Am Samstag kurz vor Mitternacht verkündete der italienische Ministerpräsident, dass nun auch die Wirtschaft auf eine Minimum heruntergefahren werde.
Conte sagte wörtlich:
„Wir bremsen Italiens Wirtschaft. Es geht nicht anders.“
Alle Betriebe, die keine lebensnotwendige Produkte herstellen, werden geschlossen. Für die Mitarbeiter dieser Betriebe ist nur mehr Smart-Work von daheim aus möglich.
Die italienische Regierung reagiert damit auf den traurigen Rekord von fast 800 Corona-Toten innerhalb der letzten 24 Stunden.
Lebensmittelgeschäfte und Apotheken bleiben nach wie vor geöffnet. Dasselbe gilt für Banken, Versicherungen und Postämter.
Offen bleibt, ob auch die Landesregierung die Öffnungszeiten der Supermärkte wieder ausdehnt (auch auf Sonntag), damit sich keine Warteschlangen bilden.
Auch die Zeitungskioske und die Tabaktrafiken bleiben geöffnet, das der Informationssektor von den Maßnahmen nicht betroffen ist. Zeitung erscheinen also weiterhin.
Auch Hydrauliker, Heizungstechniker und Elektriker dürfen weiterhin arbeiten.
Der öffentliche Nahverkehr bleibt, wenn auch eingeschränkt, in Betrieb.
Die Maßnahmen gelten vorerst bis 3. April. Premier Conte erklärte, die Regierung werde dafür sorgen, dass die Wirtschaft nach der Coronakrise wieder voll durchstarten könne.
LH Arno Kompatscher hatte am Samstag in einer neuen Maßnahme ebenfalls die Empfehlung ausgesprochen, dass in den Betrieben nur mehr das produziert werden soll, was lebensnotwendig ist. Alles, was nicht produziert werden müsse, sollte nicht produziert werden, so der LH.
Am Abend reagierte darauf der Unternehmerverband.
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