Fünftes Todesopfer in Südtirol
In Italien sind in den vergangenen 24 Stunden 175 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, verstorben +++ Es gibt fast 2.800 Neuinfektionen +++ In Trient gibt es 88 Neuinfektionen +++ Corona-Fall beim Haydn-Orchester +++ Corriere dell‘Alto Adige-Redakteure unter Quarantäne +++ Fünftes Todesopfer in Südtirol
+++ UPDATE 22:44 Uhr +++
Die Kollegen des Corriere dell‘Alto Adige sind in Quarantäne, weil ein Redakteur positiv auf das Coronavirus getestet worden ist.
Dies teilt die Journalistengewerkschaft mit.
Dem Kollegen wünschen wir von der TAGESZEITUNG gute Besserung!
+++ UPDATE 22:14 Uhr +++
In Südtirol ist der fünfte Corona-Todesfall zu beklagen.
Im Krankenhaus von Sterzing ist ein 82-jähriger Mann aus Gröden gestorben.
Der Mann, der an einer Herzkrankheit litt, war am Dienstag über die Pre-Triage in Brixen aufgenommen und im KH Sterzing behandelt worden.
DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET:
Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli hat am Samstagabend die neuen Zahlen zur Coronakrise in Italien vorgelegt.
Demnach sind in den vergangenen 24 Stunden in Italien 175 Personen verstorben (gegenüber den 250 Todesfällen, die zwischen Donnerstag und Freitag registriert worden waren).
Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Toten in Italien auf 1.441.
Die Zahl der Neuinfizierten ist in den vergangenen 24 Stunden um 2.795 gestiegen.
Damit beträgt die Gesamtzahl der Coronavirus-Infizierten in Italien 21.157 (die Geheilten und die Verstorbenen mit eingerechnet). Derzeit sind in Italien 17.750 Personen am Coronavirus erkrankt.
Über 1.500 Personen werden in Italien derzeit intensivmedizinisch betreut, 190 mehr als noch am Freitag.
8.372 Personen, die symptomatisch sind, werden stationär behandelt. 7.860 Personen sind in häuslicher Isolation.
Die höchste Zahl von Coronavirus-Infizierten weist die Lombardei auf (9.059 positiv Getestete) von der Emilia Romagna (2.349) und dem Veneto (1.775).
Eine gute Nachricht:
In den vergangenen 24 Stunden sind 527 Personen für gesund erklärt worden.
Damit steigt die Zahl der geheilten Corona-Patienten auf 1.966.
Auf der Pressekonferenz wurde betont, dass man die Effekte der drastischen Notmaßnahmen erst in etwa zehn Tagen, zwei Wochen registrieren werde.
Wichtig:
In der Stadt Vo’ in der Provinz Padua, die als einer der großen Infektionsherde gilt, gab es seit zwei Tagen keine Neuinfektionen mehr.
Und:
In der Liste des Zivilschutzes scheint die Provinz Bozen mit 170 positiv getesteten Personen auf.
Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli sagte auch, dass Italien rund 90 Millionen Schutzmasken pro Monat benötige. Italien habe 55 Millionen Masken gekauft, allerdings gestalte sich die Auslieferung schwierig, weil viele Staaten aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus die Ausfuhr der Schutzmasken unterbunden hätten.
Die Zeitung „la Repubblica“ berichtet, dass die Sicherheitskräfte am Samstag 7.000 Personen angezeigt hätten, die sich nicht an die Auflagen der Behörden gehalten hätten.
Kommentare (19)
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