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„Rente mit 62“

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Die Gewerkschaften machen Druck für einen Rentenantritt mit 62 Jahren oder 41 Beitragsjahren – und hoffen auf mehr Erfolg im Kampf um höhere Löhne.

von Heinrich Schwarz

Sie scheinen über die Jahre deutlich an Macht verloren zu haben, zeigen zuletzt aber verstärkt Präsenz: Die Gewerkschaften mobilisieren auf lokaler und gesamtstaatlicher Ebene. Gestern präsentierten die Gewerkschaftsbünde AGB-CGIL, SGB-Cisl und UIL-SGK in Bozen ihre wichtigsten Forderungen.

Auf nationaler Ebene gehören die Renten zu den wichtigsten Themenbereichen. Für hitzige Diskussionen sorgt regelmäßig die Fornero-Rentenreform, mit der das Renteneintrittsalter deutlich angehoben wurde, um die öffentlichen Kassen weniger stark zu belasten. Die Regierung Lega-5-Stelle hatte mit der „Quote 100“ dann wieder für eine zwischenzeitliche Senkung mit entsprechenden Mehrausgaben für die öffentliche Hand gesorgt.

Was wollen die Gewerkschaften? „Wir sind für die Überwindung des Fornero-Gesetzes und für einen Rentenantritt mit 62 Jahren oder 41 Beitragsjahren unabhängig vom Alter“, hieß es gestern.

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