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„Fühle mich nicht mehr sicher“

Rita Mattei

Die Lega-Abgeordnete Rita Mattei wirft Bürgermeister Paul Rösch in Zusammenhang mit den Gewaltakten Verharmlosung vor.

Er solle die Probleme lösen, anstatt sie zu verharmlosen.

Das ist die Kernbotschaft einer Aussendung, die die Lega-Landtagsabgeordnete Rita Mattei am Sonntag an die Medien verschickt hat und in der sie Merans Bürgermeister Paul Rösch kritisiert.

Sie fühle sich als Meranerin nicht mehr sicher, schreibt Landtags-Vizepräsidentin Mattei.

Die Aussendung im Wortlaut:

„Bürgermeister Rösch schreibt die schlimmen Angriffe und Vorfälle der letzten Tage dem ,Unglück’ zu, als ob es akzeptabel sei, eine so wichtige Materie wie die Sicherheit, dem Zufall zu überlassen.

Diese Einstellung, die schon zu kritisieren wäre, wenn sie von einem gewöhnlichen Bürger stammen würde, ist umso weniger akzeptabel, wenn sie vom Bürgermeister einer Stadt mit 40.000 Einwohnern kommt.

Von einem Bürgermeister erwartet man, dass er die Probleme der Stadt löst, anstatt sie andauernd zu verharmlosen, und ich beziehe mich dabei auch, aber nicht nur, auf das Video der Jungen in Sinich, das meiner Meinung nach besorgniserregend ist, wegen des Inhalts und des Konzeptes, dass es propagieren will.

Es stimmt zwar, dass die Sicherheit eine staatliche Materie ist, aber die Gemeinde kann und muss sich dazu beteiligen.

Als Matteo Salvini Innenminister war, sind viele Maßnahmen für die Sicherheit ergriffen worden, aber der Bürgermeister Rösch hat ständig die Tätigkeit der Lega an der Regierung kritisiert und in Meran gehindert, während er jetzt die ganze Verantwortung dem Präfekt zuschieben möchte.

Als Meranerin und als Frau fühle ich mich nicht sicher, und bin ernsthaft über die Notstandssituation in Meran und über die Einstellung des Bürgermeisters besorgt.

Die Bürger fühlen sich weder geschützt, noch sicher, vor Allem die Frauen, und konkrete Maßnahmen wären so bald wie möglich zu ergreifen.

Nichtdestotrotz ist es offensichtlich, dass der aktuelle Gemeindeausschuss nicht im Stande ist, das Problem zu lösen, und es auch nicht will.

Bei den nächsten Gemeindewahlen werden wir sehen, was die Meraner darüber denken.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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