„Es gibt keine Ausrede mehr“
Das Team Köllensperger fordert, dass endlich Frauen in die Sechserkommisson berufen werden.
Es komme selten vor, dass vermeintlich große Männer ihren Stuhl räumen müssen, noch bevor sie richtig angefangen haben zu arbeiten. „Doch der Regierungswechsel in Rom lässt erwarten, dass der Lega-Kammerabgeordnete Filippo Maturi und Handelskammerpräsident Michl Ebner schon bald nicht mehr der Sechserkommission angehören werden“, schreibt das Team Köllensperger in einer Aussendung.
Die Sechserkommission arbeitet an den Durchführungsbestimmungen zu jenen Sachgebieten, welche in die Zuständigkeit der Provinz Bozen fallen. Bereits bei der Einsetzung der aktuellen Kommission hagelte es Kritik an der rein männlichen Besetzung, die – so die Kritiker – von reinem Parteienkalkül und männlichem Seilschaftsgehabe dominiert wurde. „Keine Spur von Chancengleichheit oder Gender Diversity“, bemängelt das TK.
„Doch diesmal gibt es keine Ausrede mehr!“, sind sich die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder und Francesca Schir, stellvertretende Vorsitzende des Teams Köllensperger einig. „In Südtirol gibt es viele, sehr kompetente Frauen für diese Aufgabe, und es ist höchst an der Zeit, dass diese auch in den politischen Spitzengremien Berücksichtigung finden.“, so die Forderung der beiden Frauen.
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