Flughafen an Gostner und Co.
Die technische Kommission hat grünes Licht für das Flughafen-Kaufangebot von Gostner, Benko und Haselsteiner gegeben. Der Einstieg der Privaten in den Bozner Airport scheint besiegelt.
Die zuständige technische Kommission für den Verkauf des Bozner Flughafens hat ihre Überprüfungen abgeschlossen und grünes Licht für das einzige Kaufangebot gegeben: jenes der Seilschaft von Josef Gostner und seinen Brüdern (Fri-El), Renè Benko (Signa) und Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner (Privatstiftung). Das Angebot wurde positiv bewertet.
Der Rückzug des Landes aus der Flughafen-Gesellschaft ABD Airport AG, an der es derzeit 100 Prozent hält, dürfte also besiegelt sein. Es steigen die Privaten ein. Der Beschluss muss noch formalisiert werden. Der Kaufpreis dürfte um die vier Millionen Euro liegen.
Gostner und Co. planen die Reaktivierung der täglichen Linienflüge nach Rom sowie einen weiteren Linienflug zu einem europäischen Großflughafen. Auch Charterflüge sind geplant.
Zudem können die Privaten ein Projekt vorantreiben, das das Land nach der negativen Volksbefragung gestoppt hatte: die Verlängerung der Landebahn, damit größere Flugzeuge starten und landen können.
Das Gostner-Unternehmen hält an der eigens gegründeten ABD Holding GmbH 52 Prozent, die Signa Holding von Benko und Haselsteiners Privatstiftung halten jeweils 24 Prozent.
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