„Immer die gleiche Soße“
Der SVP-Europaparlamentarier Herbert Dorfmann schießt sich auf Oppostionschef Paul Köllensperger ein.
Herbert Dorfmann schüttelt den Kopf: „Es ist immer die gleiche Soße.“
Auf seiner Facebook-Seite nimmt der EU-Parlamentarier ausführlich Stellung zur Kritik des Teams Köllensperger am EU-Wahlgesetz. „Heute behauptet Paul Köllensperger, die SVP und Karl Zeller hätten das Wahlgesetz so zurechtgezimmert, dass TeamK Schwierigkeiten hätte anzutreten. Und dazu würden wir noch die Lega überzeugen, einen Freiheitlichen auf die Lega Liste zu bringen, um TeamK Stimmen zu rauben“, fasst der SVP-Politiker einleitend zusammen.
Alles Hanebüchen, ist Dorfmann überzeugt. Die SVP habe mit dem Wahlgesetz nichts zu tun: „Das Wahlgesetz ist seit 1979 praktisch unverändert. Karl Zeller war damals Student und Paul Köllensperger Grundschüler. Also sind wohl beide recht unverantwortlich für das Gesetz. Nachher wurde nur die 4%-Wahlhürde eingeführt und die ist wohl kaum im Sinne der SVP, die auf Staatsebene weit weniger als 1% der Stimmen hat. Dass ein Freiheitlicher dann dem TeamK Stimmen nehmen würde, ist der genau gleich abenteuerliche Gedankengang wie die Meinung, die Freiheitlichen ließen sich einen Kandidaten von der SVP diktieren.“
Dorfmann giftet in Richtung Opposition: „Vielleicht wäre es insgesamt einfach besser, den Leuten die eigenen Ideen und die eigenen Stärken zu erklären, als dauernd an uns und unserer Listenverbindung herumzunörgeln. Köllensperger kann jedenfalls in einer Sache beruhigt sein. Ich und wir arbeiten für unsere Ideen. Ob und wer bei der Europawahl antritt, ist nicht unsere Sache. Wie in jeder Demokratie gibt es ein Wahlgesetz, das für alle gleich ist und innerhalb dessen jeder/e sich überlegen wird, was die beste Lösung für ihn/sie ist.“
Kritik übt Dorfmann auch auf das vom Team Köllensperger vorgelegte Rodelgesetz: „TeamK will Kontrolle an allen Rodelbahnen. Carabinieri, die uns dann beim Rodeln zuschauen. Es lebe der neu Freigeist und der Abbau der Bürokratie in Südtirol. Informationskampagnen über die Gefahren ja, Polizeikontrollen an unseren Almhütten nein. Es gibt auch noch ein bisschen Eigenverantwortung“, so der SVP-Politiker. (mat)
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