Das SAD-Angebot
Weil das Land die SAD ausspielen will, legt das Gatterer-Unternehmen ein günstiges Angebot für die städtischen Busdienste vor – und informiert gleichzeitig den Rechnungshof.
von Heinrich Schwarz
Nach dem offenen Brief an Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider am Montag gab es gestern den nächsten Vorstoß der SAD im Hinblick auf die Idee des Landes, neben den Stadtlinien (von Bozen, Meran und Leifers) auch alle Hauptlinien des Busnetzes direkt an eine öffentliche Gesellschaft zu vergeben. Das Land prüft derzeit diese Alternative der Inhouse-Vergabe, nachdem eine offene Ausschreibung auf dem Markt bisher nur zu Konflikten mit der SAD führte.
Wie zu erwarten, lässt die SAD aber nichts unversucht, eine Inhouse-Vergabe aller wichtigen Buslinien zu verhindern. Im offenen Brief vom Montag wies SAD-Chef Ingemar Gatterer darauf hin, dass eine Inhouse-Vergabe den Steuerzahler im Zeitraum von zehn Jahren 100 Millionen Euro mehr kosten könnte als wenn ein Privater die Busdienste durchführt.
Gestern ging ein Schreiben von SAD-Generaldirektor Mariano Vettori an den Landeshauptmann, Daniel Alfreider und den Rechnungshof. Der Betreff: „Formelles Angebot für die Durchführung des Personentransportes im urbanen und suburbanen Einzugsgebiet (SASA-Einzugsgebiet)“.
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