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„Landesweites Problem“

Nach dem Boykott-Aufruf des Tourismusvereines Wolkenstein: Was die Präsidenten von HGV und hds zu den Trittbrettfahrern sagen, die zwar von Initiativen profitieren, aber nicht mitzahlen.

von Heinrich Schwarz

Die TAGESZEITUNG hat sich nach dem Boykott-Aufruf des Tourismusvereines Wolkenstein umgehört. Wie berichtet, hat der Tourismusverein Wolkenstein seine Mitglieder in einem Schreiben dazu aufgerufen, jene Betriebe zu meiden und nicht zu empfehlen, die keine zahlenden Mitglieder sind. Das Argument: Wer vom Tourismus profitiert, solle auch seinen Beitrag für die touristische Entwicklung leisten.

Der Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), Manfred Pinzger, sagt zum Thema Trittbrettfahrer: „Für mich ist es schon verwunderlich, dass es bei einigen Unternehmen nicht die Erkenntnis gibt, dass sie ihren Beitrag leisten sollen. In Wolkenstein etwa ist der Tourismus die absolut treibende Säule der Wirtschaft, sodass sich jeder Unternehmer bewusst sein sollte, dass er einen entsprechenden Beitrag zu leisten hat. Das setze ich schon voraus.“

Philipp Moser ist froh, dass die Diskussion um die Trittbrettfahrer angestoßen wurde. Der Präsident des Handels- und Dienstleistungsverbandes (hds) spricht von einem landesweiten und sektorenübergreifenden Problem über die Tourismusvereine hinaus.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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