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„Ich bin der Auftraggeber“

Matteo Salvini und Massimo Bessone

Der Südtiroler Lega-Chef Massimo Bessone verteidigt Matteo Salvini und übt scharfe Kritik an der Justiz.

Lega-Chef Matteo Salvini steht nun im Fall der tagelange nicht an Land gelassenen Flüchtlinge auf dem Schiff „Diciotti“ formell wegen erschwerter Freiheitsberaubung unter Ermittlung.

Die Staatsanwaltschaft von Palermo hat den Namen des Innenministers in das Register der unter Ermittlung stehenden Personen eingetragen. Den Vorwurf des Amtsmissbrauchs haben die Staatsanwälte vorerst fallengelassen.

Die Akte Salvini wurde nun an das Ministertribunal weitergeleitet.

Am Samstag hat sich der Südtiroler Lega-Chef Massimo Bessone zu Wort gemeldet. Bessone, der auch Spitzenkandidat der Lega bei den Landtagswahlen ist, schreibt in einer Aussendung:

„Erinnern wir uns, dass wir es waren, die am 4. März dieses Jahres mit einem Kreuzten auf dem Wahlzettel von Matteo Salvini gefordert haben, die illegale Einwanderung zu stoppen und unser Land zu schützen, also wären wir die Auftraggeber dieser hypothetischen Straftat.“

Es se  traurig, so Bessone, dass ein gewählter Politiker, der bezahlt werde, um die Interessen der Bürger zu vertreten, unter Ermittlung gestellt und daran gehindert wird, zum Wohle seines Landes zu arbeiten. „Die Richter sollten ihre Arbeit und nicht Politik machen“, so Bessone polemisch.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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