„Das ist absurd“

Richard Theiner
Die möglichen Dieselfahrverbote ab 2019: Umweltlandesrat Richard Theiner zeigt keinerlei Verständnis für die heftige Kritik aus Politik und Wirtschaft.
von Heinrich Schwarz
In einer Umfrage der TAGESZEITUNG über die mögliche schrittweise Einführung von Dieselfahrverboten – zur Reduzierung der Stickoxid-Belastung – hat Umweltlandesrat Richard Theiner von Vertretern der Oppositionsparteien ordentlich auf den Deckel bekommen. Die einen sind komplett gegen Fahrverbote, weil dies eine Enteignung der Bürger darstelle, für andere kommen die Verbote viel zu spät – und wieder andere würden ganz anders vorgehen.
Die heftigste Kritik kam aber vom Handwerkerverband lvh. Der Präsident Gert Lanz sieht die lokale Wirtschaft durch die kurzfristige Einführung von Dieselfahrverboten „existenziell bedroht“. Weil der Großteil der Betriebsfahrzeuge mit Diesel betankt wird, würde es laut Lanz zu drastischen Einschränkungen, Betriebsschließungen und zu Arbeitsplatzverlusten kommen.
Jetzt reagiert Richard Theiner auf die lautstarke Kritik, die er nicht so stehen lassen will. „Hier werden Dinge in Umlauf gebracht, die komplett ohne Fundament sind“, betont der Landesrat.
Er sagt unter anderem: „Der Vorwurf, ich wolle mir ein Denkmal setzen, ist lächerlich. Ich will nichts anderes als den Schutz der Gesundheit zu gewährleisten.“
EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DARÜBER, WIE THEINER DEN NEUEN WEG RECHTFERTIGT UND WIE GENAU VORGEGANGEN WIRD, LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.
Kommentare (15)
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