Anklage gegen Minniti
Auch der frühere Landtagspräsident Mauro Minniti wird vor den Rechnungshof zitiert. Er soll 65.000 Euro zahlen.
(tom) Er schloss im Dezember 2015 am Landesgericht Bozen einen gerichtlichen Vergleich wegen illegaler Parteienfinanzierung. Das Strafmaß: Vier Monate Haft und 100.000 Euro Geldstrafe, jeweils auf Bewährung.
Nun bekommt der frühere Landtagspräsident Mauro Minniti die Rechnung der Staatsanwaltschaft am Rechnungshof präsentiert. Er soll 65.000 Euro an Vermögensschaden bzw. Imageschaden zahlen. Die Verhandlung findet am 15. Februar vor dem Rechnungshof statt.
Minniti hatte in dem gerichtlichen Vergleich am Landesgericht eingeräumt, in den Jahren 2011 bis 2013 Fraktionsgelder im Ausmaß von 5.700 Euro zweckentfremdet zu haben, etwa für den Aufbau einer Bozner Sektion der Partei „La Destra“, welcher der frühere AN-Exponent Minniti zuletzt angehörte.
Kommentare (2)
Lesen Sie die Netiquette und die Nutzerbedingungen
Du musst dich EINLOGGEN um die Kommentare zu lesen.